Rettungskette

  • Sicherheit & Selbstschutz
  • Notruf & Lebensrettende Maßnahmen
  • Erweiterte Erste Hilfe
  • Rettungsdienst
  • Krankenhaus

Warndreieck

  • Ort: 50m
  • Freiland: 150-200m
  • Autobahn: 250 - 400m

Notrufnummern (Österreich)

01 - Vorwahl von Wien

  • (01) 4064343 -> Vergiftungsinformationszentrale
  • Bergrettung: 140
  • Ärztenotdienst: 141
  • Telefonseelsorge: 142
  • Gasgebrechen: 128
  • Wasserrettung: 145
  • Telefonische Gesondheitsberatung: 1450

Torniquet

nur am Oberarm oder Oberschenkel anlegen

Pulskontrolle

  • Zentral: 3 Finger (Ring, Mittel u. Zeigefinger) auf die Grube; Karotispuls tastbar
  • Peripher:
    • Handgelenk: Radialispuls tastbar
    • Fuß: Fußrücken Puls tastbar

Beatmung

  • Kopf/Hals gerade ausrichten
  • Abhören
  • Nase zuhalten
  • Mund auf Mund Beatmung

Die Luft hat 21% Sauerstoff, die ausgeatmete Luft nur 16%.

Herzdruckmassage

  • ca zwischen den Brustwarzen in der Körpermitte
  • ca 5-6cm (1/3 des Brustkorbes) eindrücken
  • Person auf harter Unterlage
  • Entlastung
  • Frequenz: ca 100-120/min (Staying Alive; Radezkimarsch)

wichtiger ist die Herzdruckmassage

Reihenfolge:

  • Herzdruckmassage (30)
  • Defribilator
  • Beatmung wenn Beatmungshilfe verfügbar (2)

Defribilator

über 25kg

Um das Gewicht von Kindern zu berechnen:

(Alter + 4) * 2

  • Erwachsene: Defribilator rechts und an der seite
  • Kinder (< 25kg): Mitten auf der Brust und Rücken

Fremdkörperverlegung des Atemwegs

Oberbauchstöße/Heimlich-Handgriff

Faust auf Brustbein von hinten legen, zweiter Arm dazu und ruckartig nach oben zudrücken, um das Zwerchfell zusammenzudrücken

Atemwegsprobleme

  • Pneumothorax:
    • Luft im Pleuraspalt (zwischen Lunge und Brustwand)
  • Spannungspneumothorax:
    • Luft im Pleuraspalt, die nicht entweichen kann
    • desshalb bohrt der Notarzt ein Loch in die Brustwand, um die Luft entweichen zu lassen

Ein Pneumothorax beschreibt den Eintritt von Luft in den Brustraum (Pleuraspalt), wodurch die Lunge teilweise oder ganz kollabiert. Ein Spannungspneumothorax ist eine lebensbedrohliche Komplikation, bei der ein Ventilmechanismus die Luft in der Brust gefangen hält, was den Druck gefährlich ansteigen lässt.

Die normale Sauerstoffsättigung beträgt 95-100%, bei 90% ist es kritisch, unter 80% lebensbedrohlich

Atemstörungen

  • Erkrangungen: Asthma (Bronchien verengen sich -> Ausatmen geht schwer); Hyperverventilation (100% Sauerstoff, zu wenig CO2)
  • Vergiftungen: Kohlenmonoxidvergiftung (CO), Rauchgasvergiftung, Dämpfe, Gase
  • Allergische Reaktionen: Anaphylaxie (schwere allergische Reaktion, die zu Atemnot führen kann)
  • Verletzungen: Fremdkörper im Atemweg, Verletzungen der Atemwege, Ertrinken (Wasser in den Atemwegen)
  • Psychische Ursachen: Panikattacken, Angststörungen, Hyperventilation (zu schnelles Atmen, das zu einem Ungleichgewicht von Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut führt)

Eine Embolie ist eine Verstopfung eines Blutgefäßes

Der Mensch braucht auch CO2 für das Atemzentrum im Gehirn, um die Atmung zu regulieren. Ein zu niedriger CO2-Spiegel kann zu Schwindel, Krämpfen und Bewusstlosigkeit führen.

Herzinfakt

PTZA Krankenhaus: Peripheres, Thrombolyse, Zentrum, Akutversorgung

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